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Rigoletto

22. Oktober 2018 19:30 Uhr


„O wie so trügerisch sind Weiberherzen, mögen sie klagen, mögen sie scherzen …“

Im Palast des skrupellosen und amourös zügellosen Herzogs von Mantua werden rauschende Feste gefeiert. Keine Frau ist vor den besitzergreifenden Avancen des Hausherrn sicher.

Der buckelige Hofnarr Rigoletto unterhält an diesen Abenden nicht nur die Gäste, er verhöhnt die entehrten Väter und gehörnten Ehemänner. Dass er selbst ein Doppelleben führt und mit Gilda ein delikates Geheimnis hütet, verschweigt er. Doch unweigerlich hat der verhasste Herzog ebenfalls ein Auge auf Gilda geworfen. Ein Auftragsmörder, ein hocherotischer Lockvogel und ein unabwendbarer Fluch führen zum vielleicht tragischsten Opfertod der Operngeschichte.

Rigoletto gilt als das erste Meisterwerk Verdis, begründete dessen Weltruhm und gehört seit nunmehr 160 Jahren zum Standardrepertoire vieler Opernhäuser. Neben dem provokanten Sujet liegt das Bemerkenswerte dieser Oper vor allem in der Musik, die Verdi selbst als „revolutionär“ bezeichnete. Erstmals löste er sich hier konsequent von der traditionellen Nummernstruktur und strebte eine durchkomponierte Oper an, bei der die weltberühmten Arien wie Gildas „Caro nome“ und des Herzogs „La donna è mobile“ schlüssig in die Handlung eingebunden sind – was ihrer zeitlosen Eignung als Ohrwürmer keinen Abbruch tut.

Dem Libretto liegt ein Versdrama von Victor Hugo zugrunde; darin findet die Handlung aber noch ein gutes Ende. In Verdis Oper versucht der herrschaftliche Schelm Rigoletto verzweifelt, in seiner unmoralischen Umgebung ohne existentielle Verluste zu überleben und muss doch erkennen, dass man am Ende für jede seiner Handlungen bezahlt.
 
18.45 Uhr   Einführung zum Opernabend

Foto: © Jan Prochazka
 

Die Karten sind im Villacher Kartenbüro Knapp, Freihausgasse 5, 9500 Villach, T 04242 / 27 3 41, in allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie online unter  logo_oeticket.jpg  und an der Abendkasse erhältlich.

Sinfonietta Cracovia

23. Oktober 2018 19:30 Uhr


Krzysztof Penderecki, Sinfonietta Nr. 3
Frédéric Chopin, Variationen für Flöte und Streichorchester
Sergej Prokofjew, Sonate für Flöte und Klavier, D-Dur, op. 94, arr. für Flöte und Orchester
Witold Lutosławski, 5 Volksmelodien
Antonín Dvorˇák, Serenade für Streicher, op. 22


Die Sinfonietta Cracovia zählt zu den führenden polnischen Orchestern. Die außergewöhnliche Atmosphäre ihrer Konzerte, die begeisterte Rezeption durch die Zuschauer, die euphorischen Kritiken und vor allem die Qualität der Bühnenauftritte bestätigen die nachhaltige Entwicklung des noch jungen Ensembles. Seit 2014 fungiert Jurek Dybał als Generaldirektor sowie als Künstlerischer Leiter. Das Orchester macht regelmäßig mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam wie u. a. Flashmobs, ein Konzertzyklus mit Neuer Musik ohne Applaus, Bodypainting, ein Wettbewerb für blinde Sänger, Multimediakonzerte sowie spontane Auftritte an ungewöhnlichen Orten wie in Minen, auf Flughäfen, in Spitälern und sozialen Einrichtungen.

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs veränderte sich das Leben von Millionen von Menschen. Sergej Prokofjew hatte Glück und wurde rechtzeitig evakuiert. 1943 schrieb er die Flötensonate in D-Dur, op. 94; paradoxerweise eines seiner freundlichsten Werke. Für die Flötisten ist es die einzige Sonate, die mit den romantischen Violin- und Cellosonaten konkurrieren kann und gilt als technisch ungemein anspruchsvoll. Ein Werk für den Wiener Philharmoniker und Villacher Flötisten Walter Auer!

Die Orchestrierung dieser Sonate erklärt der Komponist später damit, dass die Flöte „mich schon immer fasziniert hat und ich den Eindruck hatte, dass sie in der musikalischen Literatur vernachlässigt worden ist. Ich wollte, dass diese Sonate einen klassischen, klaren und transparenten Klang hat.“

Witold Lutosławskis Volksmelodien sind kurz und bündig, allerdings mit einer gewissen politischen Botschaft: 1945 wählte Lutosławski aus einer polnischen Liedersammlung Melodien aus allen Gegenden seiner Heimat aus, dazu zählten auch Masuren und Schlesien, zwei Gebiete, die eine sowohl polnische als auch deutsche Geschichte aufweisen. Am 22. Juli 1946 wurden die Volksmelodien in Warschau uraufgeführt und zu einem Erfolg für Lutosławski.

In einer zeitgenössischen Kritik zur Uraufführung von Dvoráks Serenade, op. 22, stand geschrieben: „Von einem so leuchtend blauen, überdies böhmischen Himmel wird die Dvorˇák-Serenade gleichsam zur Gänze überstrahlt – ein wolkenloses Werk!“ In fast überschwänglicher Begeisterung reagierte die Musikwelt auf das Werk, welches für den jungen Komponisten den internationalen Durchbruch bedeutete. Die schwungvolle, aus den herrlichsten böhmischen Melodien bestehende Komposition, welche Dvorák in gerade nur zwölf Tagen schrieb, gehört mit den eingängigen Tonfolgen bis heute zu seinen meistgespieltesten Werken und hat nichts an ihrer Strahlkraft verloren. Alles in dieser klangseligen Serenade kündet von der guten Laune des aufstrebenden Komponisten.

18.45 Uhr Einführung zum Konzertabend
 
Foto: © Michal-Massa-Masior

 
Die Karten sind im Villacher Kartenbüro Knapp, Freihausgasse 5, 9500 Villach, T 04242 / 27 3 41, in allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie online unter  logo_oeticket.jpg  und an der Abendkasse erhältlich.

In der Löwengrube
Felix Mitterer

25. Oktober 2018 19:30 Uhr


„Es werden Sie auch andere erkennen. Die Leut haben doch Augen im Kopf.“
„Haben Sie das?“


Dass die Welt im Wandel ist, muss Leo Reuss Mitte der 1930er-Jahre am eigenen Leibe erfahren. Als Schauspieler hat er sich in Berlin einen Namen gemacht, doch als Jude verliert er das Recht, seine Profession auszuüben.

Nach Wien zieht es ihn, am Theater in der Josefstadt wird er aufgenommen, gelobt und gefeiert. Doch auch die Wiener mögen ihn, sein Spiel – die Juden – nicht mehr. Was nun? Was, wenn seine Kunst nicht jüdisch, sondern arisch wäre? Wäre er dann wieder gut genug?

Reuss verändert also sein Spiel und schlüpft in die Rolle seines Lebens, indem er sich selbst verändert: Die Haare blond, der Bart voll, der Name Kaspar Brandhofer. Als Naturtalent aus den Tiroler Bergen spricht er den Theaterdirektor an, der ihm sofort eine Rolle anbietet. Die Presse bejubelt Brandhofers arische Schauspielkunst – um Tage später den Skandal aufzudecken.

Die wahre Geschichte dieses Schauspielers, der sich mittels falscher Identität in die „Löwengrube“ begibt, diente vor nunmehr zwanzig Jahren als Ausgangspunkt für Felix Mitterers theatrale Zuspitzung: Sein Protagonist ist ein gedemütigter Mensch, der der Welt den Irrsinn der Rassenideologie aufzeigen will, indem er sie ad absurdum führt. Der unbändige Wunsch nach Rache übersteigt dabei die rationale Beurteilung der Lage und er bringt somit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie und Freunde in eine lebensbedrohliche Situation.

Zum zweiten Mal gastiert das Theater in der Josefstadt in Villach. Mit Felix Mitterers Stück taucht die Regisseurin Stephanie Mohr (Maria Stuart, Sieben Sekunden Ewigkeit) in die spektakuläre Geschichte ein.


18.45 Uhr Einführung zum Theaterabend
 
Foto: © Jan Frankl (2)

 
Die Karten sind im Villacher Kartenbüro Knapp, Freihausgasse 5, 9500 Villach, T 04242 / 27 3 41, in allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie online unter  logo_oeticket.jpg  und an der Abendkasse erhältlich.

Kreiskongress Zeugen Jehovas

27. Oktober 2018 09:30 Uhr28. Oktober 2018 09:30 Uhr

geschlossene Veranstaltung

Perpetuum Jazzile - Konzert

03. November 2018 20:00 Uhr


„Die Bühne ist unsere Leinwand, die Farben sind unsere Stimmen.
Wir mischen und kombinieren sie, bis Meisterwerke entstehen.
Strahlende Gesichter treiben uns an und sind die Bestätigung dafür,
dass wir das was wir machen, mit ganzem Herzen und all unserer Hingabe tun.“