Veranstaltungen

AKTUELLE EVENTS auf einen Blick

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45 Veranstaltungen gefunden
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Ringana Business Day

20. Juli 2019 09:45 Uhr

Teilnahme nur mit Anmeldung

Lava Vitae Convention

27. Juli 2019 09:00 Uhr

Teilnahme nur mit Anmeldung

Music from the Americas

29. Juli 2019 20:00 Uhr


Mit der Metropolitan Youth Symphony aus Portland kommt ein traditionsreiches Jugendorchester aus den USA zum ersten Mal nach Kärnten. Die jungen Künstler aus der Westküstenmetropole haben ein mitreisendes Programm mit Musik ihrer Heimat im Gepäck: José Pablo Moncayo (1912–1958) war ein mexikanischer Pianist, Schlagzeuger und Dirigent. Der Freund Coplands und Koussevitzkys gilt als einer der wichtigsten Komponisten Mexikos und spiegelt die mexikanische Tradition, den Aufbruchsgeist, aber auch die Zerrissenheit des Landes in seinen Werken wider. Florence Price (1887–1953) musste mit doppelter Diskriminierung kämpfen: als Schwarze und als Frau. Sie war die erste Afroamerikanerin, die in den USA als Komponistin klassischer Musik bekannt wurde. Ihre Musik zeigt ein modernes afroamerikanisches Lebensgefühl, mit Elementen des Gospels und typisch afroamerikanischen Rhythmen.

Rudolf Buchbinder

08. August 2019 20:00 Uhr


Die jährlichen Rezitals des Ehrenmitgliedes des Carinthischen Sommers gehören immer zu den Festivalhöhepunkten:
Rudolf Buchbinder zählt zu den überragenden Interpreten unserer Zeit. Als maßstabsetzend gelten insbesondere seine Interpretationen der Werke Ludwig van Beethovens, dessen Werk er durch seine lange Karriere hindurch auch in akribischem Quellenstudium erforscht. Von Beethoven spielt Buchbinder an diesem Abend die im Heiligenstädter Sommer 1802 entstandene dritte Sonate aus Opus 31 und die beliebte Mondscheinsonate.
Die Sonate Hob. XVI/23 von Haydn, mit ihrer bezaubernden Sicilienne im zweiten Satz und einem raffiniert-rasanten Finale, eröffnet ebenbürtig den Abend.
Freuen Sie sich auf Mozarts immer wieder staunen machende Variationen über das Lied Ah, vous dirai-je Maman!

City of Birmingham Symphony Orchestra

28. August 2019 20:00 Uhr

Das Sinfonieorchester der Stadt Birmingham (CBSO) ist eines der führenden Sinfonieorchester in Großbritannien.
Seine langjährigen Chef-Dirigenten wie Andris Nelsons, Sakari Oramo, und Simon Rattle prägten die Klangkultur der Briten nachhaltig. Nunmehr steht es unter der Leitung seiner Chefdirigentin, der jungen Litauerin Mirga Gražinytė-Tyla. Großes Aufsehen erregte 2016 die Berufung der brillanten Musikerin mit nur 29 Jahren und als erste Frau in dieser Position. Sie hat trotz ihrer Jugend bereits mit einer Vielzahl bedeutender Orchester zusammengearbeitet, wie dem HR Sinfonieorchester Frankfurt, Beethoven Orchester Bonn, Chamber Orchestra of Europe beim Lucerne Festival, ORF RSO Wien, Camerata Salzburg, Mozarteumorchester Salzburg, Danish National Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic, San Diego Symphony Orchestra, Seattle Symphony Orchestra u. v. a.

 

Mirga Gražinytė-Tyla verbindet in ihrer Person dynamische Jugendlichkeit und zugleich enorme Tiefgründigkeit. Mit ihr beweist das CBSO gern seine Vielseitigkeit:

„The Way to Castle Yonder“ ist ein Potpourri aus der zauberhaften Kinderoper „Higglety Pigglety Pop“ des britischen Komponisten Oliver Knussen. Der im Juli 2018 verstorbene Knussen schrieb in den 1980er-Jahren zwei Kinderopern. Sie gelten als seine Hauptwerke und entstanden nach den auch im deutschsprachigen Raum beliebten Büchern von Maurice Sendak „Wo die Wilden Kerle wohnen“ und „Higglety Pigglety Pop!“.
 

Das CBSO begleitet die Sopranistin Christiane Karg bei einem lyrischen Jugendwerk von Benjamin Britten, seinen vier französischen Liedern, die in ihrer melodiösen Schönheit und Tiefgründigkeit sehr an Debussy erinnern und überaus bemerkenswert sind, wie die Sängerin Christiane Karg findet. „Kargs mattsilbriger, betörend sauber geführter lyrischer Sopran kennt viele Affekte, hat Schmelz, Erotik, Attacke, Witz und frönt, was so selten ist, keinerlei Selbstzweck“, so die ZEIT über die Sopranistin.
 

Alle diese Eigenschaften werden besonders gefordert im Höhepunkt des Abends, Gustav Mahlers vierter Sinfonie, mit dem Sopransolo „Das himmlische Leben“ aus „Des Knaben Wunderhorn“: „Kein’ Musik ist ja nicht auf Erden, Die uns’rer verglichen kann werden.“ Mahler bezeichnete seine heute wohl beliebteste Sinfonie, seine heiterste, am hellsten erscheinende Vierte, ursprünglich als „Humoreske“. Dabei verbirgt auch hier, in seiner vielleicht idyllischsten Tondichtung, die Idylle immer einen Abgrund.